Bei den Oberösterreichischen Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Klassen U18 und U23 am 30. und 31. Mai in Linz präsentierte sich der LCAV Jodl Packaging in ausgezeichneter Verfassung. Mit insgesamt sieben Landesmeistertiteln sowie zahlreichen weiteren Medaillen und persönlichen Bestleistungen zählte der Verein zu den erfolgreichsten Mannschaften des Meisterschaftswochenendes.
Besonders die Mittel- und Langstreckenathletinnen und -athleten sorgten für zahlreiche Highlights. Gleich zwei Doppel-Landesmeister stellte der LCAV Jodl Packaging in der U18-Klasse. Linus Wagner dominierte die männlichen Mittelstreckenbewerbe und sicherte sich sowohl über 800 Meter in 2:02,17 Minuten als auch über 1500 Meter in 4:24,15 Minuten den Landesmeistertitel.
Ebenso erfolgreich verlief das Wochenende für Wilma Humer. Die junge LCAV-Läuferin gewann die 800 Meter in persönlicher Bestleistung von 2:22,59 Minuten und legte am zweiten Wettkampftag mit dem Titel über 1500 Meter in 5:00,01 Minuten eindrucksvoll nach. Damit durfte auch sie sich über einen Doppel-Landesmeistertitel freuen.
Für einen weiteren Meistertitel sorgte Elena Schindlauer. Die U18-Athletin gewann die 3000 Meter in starken 11:53,78 Minuten und zeigte damit ihre Klasse auf der Langstrecke. Zusätzlich lief sie über 1500 Meter zur Bronzemedaille. Vereinskollegin Hannah Kirchweger komplettierte den Erfolg der LCAV-Läuferinnen mit Silber über 3000 Meter.
Ein weiterer Höhepunkt war die 3×800-Meter-Staffel der weiblichen U18. Hannah Kirchweger, Lilly Schweitzer und Wilma Humer liefen ein beherztes Rennen und sicherten sich in 7:57,84 Minuten souverän den Landesmeistertitel. Damit ging bereits die sechste Goldmedaille an den LCAV.
Im technischen Bereich setzte Josephine Maringer ein weiteres Ausrufezeichen. Mit übersprungenen 1,56 Metern gewann sie den Landesmeistertitel im Hochsprung der U18 und holte damit Gold Nummer sieben für den Verein. Darüber hinaus überzeugte sie mit Rang fünf im Weitsprung und Platz vier im Dreisprung, jeweils verbunden mit persönlichen Bestleistungen. Auch Valerie Aschenberger präsentierte sich in diesen Bewerben stark und erreichte jeweils den sechsten Platz.
Im Sprintbereich zeigte Alexander Oberhumer einmal mehr sein großes Talent. Über 100 Meter gewann er in 11,13 Sekunden die Silbermedaille, nachdem er bereits im Vorlauf mit 11,10 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt hatte. Über 200 Meter sprintete er in 23,28 Sekunden zu einer weiteren Silbermedaille und stellte erneut eine persönliche Bestleistung auf. Im Kugelstoß komplettierte er seine starke Bilanz mit Silber und 12,18 Metern. Im Weitsprung verfehlte er als Vierter das Podest nur knapp.
Auch in der U23-Klasse durfte sich der LCAV über mehrere Spitzenplatzierungen freuen. Nikolaus Seifriedsberger gewann über 100 Meter in persönlicher Bestleistung von 11,18 Sekunden die Silbermedaille. Alexander Brunmayr holte sowohl über 800 Meter als auch über 1500 Meter Silber und stellte über die längere Distanz mit 4:37,46 Minuten ebenfalls eine persönliche Bestleistung auf. Simon Kirchweger belegte über 200 Meter Rang vier und bestätigte mit einer starken Leistung seine gute Form.
Eine weitere Medaille gewann Leo Nussbaumer mit Bronze im Hochsprung der U18. Mit übersprungenen 1,55 Metern schaffte er den Sprung auf das Podest. Andreas Frey erreichte über 100 Meter das Finale und belegte Rang acht. Im Kugelstoß stellte er mit 10,46 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf und wurde Sechster.
Auch die Staffelbewerbe verliefen erfolgreich. Die U23-Staffel mit Alexander Oberhumer, Nikolaus Seifriedsberger, Simon Kirchweger und Linus Wagner gewann über 4×100 Meter die Bronzemedaille und stellte dabei mit 43,88 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Die U18-Staffel über 3×1000 Meter durfte sich ebenfalls über Bronze freuen.
Neben den zahlreichen Medaillen war vor allem die große Anzahl an persönlichen Bestleistungen erfreulich. Viele Athletinnen und Athleten konnten ihre bisherigen Bestmarken verbessern und bestätigten damit die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins.
Besonders erfreulich war neben den zahlreichen Medaillen die große Anzahl an persönlichen Bestleistungen. Hervorzuheben ist dabei, dass einige der erfolgreichen LCAV-Athletinnen eigentlich noch der Altersklasse U16 angehören und somit gegen deutlich ältere Konkurrenz antreten mussten. So gewann die erst 14-jährige Josephine Maringer den Landesmeistertitel im Hochsprung der U18 und erreichte weitere Spitzenplatzierungen in den Sprungbewerben. Auch Valerie Aschenberger gehört noch der U16-Klasse an, Lilly Schweitzer, die Teil der siegreichen 3×800-Meter-Staffel war, sogar noch der U14-Klasse. Ihre Leistungen unterstreichen das große Potenzial des LCAV-Nachwuchses und lassen für die kommenden Jahre viel erwarten.






















